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01.09.2014

Mehr Raum für Individualität

Im Zeitalter von Smartphones, Tablets und permanenter Verfügbarkeit, hat sich auch das Verhältnis zur Mode verändert. Heute haben nicht mehr nur die großen Designer die Macht darüber zu entscheiden was "in" und was "out" ist. Mittlerweile geben die Leute von der Straße den Ton in Sachen Modetrends an. In eigenen Foren oder Blogs stellen sie ihren eigenen Modestil vor und zeigen, wie sie ihre Lieblingsteile kombinieren. Dadurch entstehen neue Trends, die wiederum von jedem anders interpretiert werden. Die Herbst/Winter Saison steht unter dem Motto "Gegensätze ziehen sich an": Schmales zu Weitem, Schlichtes zu Opulentem, Monochromes zu Vielfarbigem und Traditionelles zu Innovativem. Dieser originelle Mix lässt viel Spielraum für individuelle Looks, die die Persönlichkeit des Trägers widerspiegelt – unabhängig vom Alter, Körpergröße und Figur.

"Oversized" ist eines der großen Modethemen in dieser Saison. Überschnittene Schultern, überlange Ärmel und weite Silhouetten sind charakteristisch für die Oberteile; weite, lässige Schnitte bei den Unterteilen. Um sich in diesem Look im wahrsten Sinne des Wortes nicht zu verlieren, ist es wichtig auf die Proportionen zu achten: Zur weiten Boyfriend-Strickjacke wird eine schmale Jeans getragen und zur Marlene-Hose aus Tweed eine figurbetonte Bluse.

Karos in jeglicher Form und Couleur prägen die Mode. Von Schottenkaros, über grafische Gitterkaros bis hin zum Hahnentritt, sieht man das Muster auf Hosen, Jacken, Röcken und Blusen. Besonders spannend wirken die maskulinen Karos in Kombination mit zarten Blumendrucken. Auch der allgegenwärtige Animalprint bekommt eine Auffrischung durch den Mix mit klassischem Pepita. Wie lebende Kunstwerke wirken Drucke mit naturalistischen und nostalgischen Landschaftsbildern – getragen zur Jeans werden sie alltagstauglich.

Innovation entsteht in diesem Winter über die Materialien und den Silhouetten, weniger über die Farben. Rot in allen Schattierungen von Granatapfel über Pflaume bis hin zu Burgund, sowie Grün, Smaragd und Schwarz sind die wichtigsten Töne. Innerhalb dieser Farbfamilien gibt es viele neue Nuancen oder auch die Kombination der Töne untereinander ergibt ein erfrischend neues Gesamtbild. Nach dem Farbrausch der letzten Saisons gewinnen nun die Neutraltöne stark an Gewicht, allen voran Schwarz, neben Anthrazit, Taupe und Khaki.

Die Herrenmode ist vielschichtig wie lange nicht mehr. Der Trend verschiedene Stile untereinander zu kombinieren setzt sich weiter fort. Natürliche versus technische Qualitäten und Funktionalität versus Styling sind hier die Schlagworte. Ausdrucksstarke Materialoberflächen wie Denim-, Tweed- oder Velourslederoptiken und Melangen spielen eine zentrale Rolle. Steppungen, 3D-Strukturen, beschichtete Baumwollqualitäten und Materialmixe sind die wichtigsten Modetrends.

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